ÜBER MICH


      Foto: ©Gordon Bakendorf  


MEINE GESCHICHTE

Mein Ziel ist es Wissenschaft über Design und Kunst zu vermitteln.

Der Fluch des talentierten Kindes, so nannte eine Freundin häufig meine “Schwierigkeiten”. Angelehnt an Alice Millers Buch "Das Drama des begabten Kindes", bezog sie sich auf meinen ständigen Wunsch, alles machen und können zu wollen. Besonders Berufe, die scheinbar gegensätzlich waren, zogen mich an.
Nicht selten wirkten meine Interessen und Talente für andere, aber auch für mich selbst unvereinbar und es kam Druck auf, ich müsse mich entscheiden.

Ich entschied mich: Und zwar für beides. In meinem Fall war das Medizin zu studieren und ein Designstudium abzuschließen.
Diese Entscheidung machte meinen Ausbildungsweg zwar erheblich länger, aber auch sehr viel reicher.
Beide Gebiete zu verbinden, Forschung und Design, Wissenschaft und Kunst, das Kreative mit dem Rationalen, stellt für mich derzeit das größte zu erreichende Ziel dar.

Mein Werdegang

Ich bin in der Nähe von Köln aufgewachsen und habe dort 2014 mein Abitur gemacht. Nach dem bekannten “Gap-Year”, einem Jahr auf Reisen durch Neuseeland, zog ich nach Berlin und begann dort 2016 zum Sommersemester mein Medizinstudium an der Charité Berlin.
2019 schloss ich das 1. Staatsexamen ab und begann innerhalb eines Doppelstudiums Industrial Design an der HTW zu studieren.
Dieses Studium habe ich im März diesen Jahres abgeschlossen und studiere von nun an die letzten Semester Medizin.
Der individuell anpassbare Studienverlauf gibt mir die Freiheit, auch parallel neue Projekte in Angriff zu nehmen.

Neben dem Studium arbeitete ich stets in Jobs, die sich mit Forschung, Design und Bühnenbau beschäftigten, realisierte kollaborative Kunstprojekte und suchte nach Zusammenhängen zwischen beiden Disziplinen. Derzeit arbeite ich Teilzeit im Futurium, Berlin, Haus der Zukünfte.

Zusätzlich arbeite ich in den Ateliers der Alten Gieße e.V. als freischaffende Künstlerin und Designerin. Als Vereinsmitglied setze ich mich für die Mitgestaltung der Kunstszene in Berlin ein und fühle mich sehr inspiriert von den unterschiedlichen Menschen, Expertisen und Disziplinen, die dort zusammenkommen.

Was mich inspiriert

Schon früh waren meine größten Inspirationsquellen die Natur und der Mensch als Teil der Natur, sowie das Zwischenmenschliche.
Die Formgebung, das Wachsen und Zerfallen jedes einzelnen Bestandteils in der Natur fasziniert mich.
Wie sich auf den ersten Blick nicht im Zusammenhang stehende Strukturen ergänzen und wiederholen bringt mich zum Staunen.

Wo ich mich sehe

Ich sehe mich einerseits als Vermittlerin zwischen den Disziplinen, andererseits als Designerin, Künstlerin und angehende Wissenschaftlerin .
Ich möchte Design und Kunst als Kommunikationstool für Wissenschaft nutzen, Forschungen selbst und im Team durchführen und die Ergebnisse für die Gesellschaft sichtbar und erfahrbar machen.
Das inkludiert den Bau von interaktiven Ausstellungen und Exponaten, sowie kollaborative Kunst- und Designprojekte und interdisziplinäre Forschungsprojekte.


Lass uns kollaborative Projekte realisieren.

Lass uns kollaborative Projekte realisieren.